Entscheidungen skalieren. Menschen nicht.
Produktivität wird oft gemessen als Output pro Kopf. Das verkennt den Kern moderner Arbeit: Der Engpass ist nicht Ausführung, sondern Entscheidung.
Viele Organisationen glauben, Produktivität ließe sich skalieren, indem man Menschen effizienter macht. Das war schon immer falsch. Mit KI wird es sichtbar.
Das Missverständnis von Produktivität
Produktivität wird oft gemessen als:
- Output pro Kopf
- Zeitersparnis
- Anzahl erledigter Aufgaben
Das verkennt den Kern moderner Arbeit:
Der Engpass ist nicht Ausführung, sondern Entscheidung.
Warum KI ohne Entscheidungsarchitektur gefährlich ist
KI ist hervorragend darin:
- Optionen zu generieren
- Informationen zu strukturieren
- Vorarbeit zu leisten
Sie ist schlecht darin:
- Verantwortung zu tragen
- Kontext zu bewerten
- Konsequenzen zu verantworten
Wenn Organisationen KI ohne klare Entscheidungsregeln einsetzen, passiert Folgendes:
- Entscheidungen werden vertagt
- Verantwortung diffundiert
- Qualität wird subjektiv
Die Arbeit wird schneller – aber nicht besser.
Entscheidungsarchitektur schlägt Automatisierung
Skalierbare Organisationen zeichnen sich nicht durch Automatisierung aus, sondern durch:
- klare Entscheidungsrechte
- definierte Qualitätskriterien
- explizite Übergaben
KI ist dabei ein Verstärker – kein Ersatz.
Die unbequeme Wahrheit
Viele Organisationen hoffen, KI würde Entscheidungen „leichter” machen. In Wirklichkeit macht sie sichtbar, wo niemand entscheiden will.
Das ist kein KI-Problem. Das ist ein Führungsproblem.
Fazit
Menschen skalieren nicht. Entscheidungen schon.
Wer KI produktiv nutzen will, muss nicht mehr automatisieren, sondern klarer entscheiden.
Bereit für ein Gespräch auf Augenhöhe?
Wenn dieser Standpunkt resoniert, sollten wir sprechen. Kein Pitch, keine Präsentation – nur Klarheit.