Warum maximal drei KI-Use-Cases sinnvoll sind
Die meisten KI-Programme scheitern nicht an fehlender Technologie, sondern an fehlender Reduktion. Breite ist kein Zeichen von Reife – sie ist ein Zeichen von Ausweichbewegung.
Die meisten KI-Programme scheitern nicht an fehlender Technologie, sondern an fehlender Reduktion.
Der Irrtum der Breite
Typische KI-Roadmaps enthalten:
- 20 Use Cases
- mehrere Abteilungen
- ambitionierte Zeitpläne
Was sie nicht enthalten:
- Fokus
- Verantwortung
- Abschluss
Breite ist kein Zeichen von Reife. Sie ist ein Zeichen von Ausweichbewegung.
Warum Organisationen Reduktion vermeiden
Reduktion zwingt zu:
- Priorisierung
- Nein-Sagen
- Klarheit
Das ist politisch unbequem. Also verteilt man Aufmerksamkeit – und verliert Wirkung.
Die organisatorische Realität
Mehr als drei parallele KI-Use-Cases bedeuten:
- konkurrierende Erwartungen
- fragmentierte Verantwortung
- keine sauberen Lerneffekte
Organisationen können vieles anfangen. Sie können wenig sauber abschließen.
Warum drei funktionieren
Drei Use Cases sind:
- überschaubar
- erklärbar
- steuerbar
Sie erlauben:
- klare Aufmerksamkeit
- messbare Wirkung
- echte Standards
Alles darüber ist Management-Selbsttäuschung.
Fazit
KI skaliert nicht durch mehr Initiativen. Sie skaliert durch klare, abgeschlossene Interventionen.
Wer alles mit KI lösen will, löst nichts zuverlässig.
Bereit für ein Gespräch auf Augenhöhe?
Wenn dieser Standpunkt resoniert, sollten wir sprechen. Kein Pitch, keine Präsentation – nur Klarheit.